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Curriculum Vitae - Gesammeltes Leben
Sifu Dirk Peffekoven
1987 begann meine Ausbildung in der Kampfkunst WingTsun bei meinem Sihing Hans Remmel.
Mit meinem damaligen besten Freund Thorsten H. teilte ich das Interesse an allen nur erdenklichen Formen der Kampfkünste. Er war es dann auch, der mir damals die Eingangstüre zur WT-Schule in unserem Ort zeigte, in der einige Jahre harte Arbeit an mir selbst folgten (um sich eine Fähigkeit anzutrainieren - Bedeutung von dem Begriff: Kung-Fu).
Nach einem Jahr wurde ich Privatschüler und im Alter von 16 Jahren assistierte ich bei Kinder- und Jugendgruppen. Zu dieser Zeit trainierte ich zeitgleich WT, WT-Kickboxen und Escrima. Mit 17 Jahren begann gelegentliche Türarbeit in örtlichen Diskotheken und bei diversen Veranstaltungen.    
Durch einen internen Interessenkonflikt habe ich die WT-Schule mit 19 Jahren verlassen. Mit dem 12. Schülergrad und abgeschlossener Berufsausbildung eröffnete ich - ohne Lehrer - 1992 in Overath meine erste WingTsun Schule.
Die Schule wuchs so stark, dass sie nach nur 3 Jahren die zwölfgrößte WT-Schule in Europa war.
     
Die Suche nach einem neuen Lehrer führte als erste Anlaufstelle für “heimatlose“ WT-Ausbilder nach Heidelberg in das EWTO-Hauptquartier, Schloss Langenzell. Dort unterrichtete Heinrich Pfaff, der mich 1994 als Privatschüler annahm. Durch die große
Distanz und das Fehlen eines Trainingspartners wurde nach ca. einem Jahr der Kontakt schwächer. Ab dann besuchte ich ab und zu seine Lehrgänge und den Gruppenunterricht. Später kam er selbst mit seiner bezaubernden Frau Petra des Öfteren meine Schulen in Overath, Hennef und Neunkirchen besuchen und
unterrichtete dort Schüler sowie Ausbilder bis kurz nach
der Jahrtausendwende.
Während dieser ganzen Zeit machte ich mich immer wieder auf den Weg nach Asien, in die Ursprungsregionen der Kampfkünste. Insgesamt war ich dort über ein Jahr in verschiedenen Teilen des Kontinents unterwegs. Die erste Reise ging 3 Wochen nach Thailand - in ein Trainingscamp vom MTBD (Mui-Thai-Bund- Deutschland). Dort wurde 3-4 Stunden pro Tag trainiert – zum größten Teil Vollkontakt. Dort traf ich Rene Müller (der damals schon Weltmeister im Thaiboxen war) und nahm – zurück in
Deutschland - für ein halbes Jahr von ihm Privatunterricht.
Zur Vertiefung folgten gelegentliche Besuche in die Hauptzentrale des MTBD in Rommerskirchen, wo Detlev Türnau das Thaiboxtraining leitete.
1994 entstand eine Freundschaft mit Ako Hintzen, dem Inhaber von DPS - Dynamic Protection Security. Er ist Jeet- Kune-Do und Anti-Terrorkampf-Lehrer und -Spezialist. Wir machten uns gemeinsam auf den Weg in die Karibik und trainierten alle möglichen Phasen des Zweikampfes.
Durch ihn lernte ich professionellen Personenschutz und arbeitete später ein Jahr für Margarethe
Schreinemakers, ein halbes Jahr in der Sendung von Bärbel Schäfer und gelegentlich für Alfred Biolek in
Boulevard Bio. Es folgten zwei Jahre an der Diskothekentür vom alten Wartesaal in Köln.
     
  Ab 1995 kam Sifu Emin Boztepe (damals USA-Cheftrainer) viermal im Jahr in die Schulen Radevormwald und Overath, um mich bei der Verbreitung des WT zu unterstützen. Es folgten Besuche in die USA, bei denen er mir innerhalb einiger Wochen im Privatunterricht den kämpferischen Aspekt eindringlich vermittelte. ;-) Bei Vorführungen in den USA und Krefeld bestand das Demoteam manchmal nur aus Sifu Emin und mir.
       
Er war es später, der durch sein Vermittlungsgeschick meinem alten Sihing Hans Remmel und mir wieder zu einem kollegialen und freundschaftlichen Verhältnis verhalf.
Daraus entstand der Sicherheitsdienst RPS, der nun seit vielen Jahren zur Sicherheit und Ordnung in NRW beiträgt. :-D
     
      Bei weiteren USA Reisen nahm ich Privatunterricht bei dem Escrima-Großmeister Rene Latosa, trainierte im legendären Jetcenter von Benny (the jet) Urkuidez, war in „Classes“ von Peter Cunningham und besuchte die Schule von Richard Bustillo – einem direkten Schüler von Bruce Lee!
Später wurde in Overath einmal wöchentlich ein Fightclub mit minimalen Regeln und minimaler Schutzausrüstung ins Leben gerufen. Dort kämpften ein Jahr sowohl alle Lehrer als auch einige Schüler mindestens zwei Kämpfe bis zur Entscheidung.
           
           
Mit dem Tutorial-Unterricht - Privatunterricht von Großmeister
Leung Ting in Heidelberg - änderte sich mein ganzes Verständnis des WingTsun noch einmal grundlegend.
Durch den direkten Kontakt mit dem höchsten WingTsun-Großmeister begann ein Überarbeiten und Überdenken von allem was ich vorher erlernt hatte.
Am Anfang des Jahrtausends stellte ein ehemaliger Schüler die Verbindung zu dem WingTsun Meister Sifu Hans-Peter Edel her. Durch erste Lehrgangskontakte auf Seminaren in meiner früheren Schule in Leichlingen entwickelte sich in kürzester Zeit etwas ganz besonderes.
Mit dem langjährigen wahren Freund und Trainingspartner Sifu Jürgen Küpper wurden wir nach einigen “Charakterprüfungen“ als Schüler angenommen.
Seitdem bin ich sehr dankbar…:-)
 
   
 
ewto