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| ChiKung/Der Speck muss weg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Der Unterricht | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Was geschieht im Unterricht WT(WingTsun)-ChiKung ist so konzipiert, dass jeder Teilnehmer von seinem ganz persönlichen Ausgangspunkt startet – und trotzdem (gemeinsam) in der Gruppe trainiert werden kann. Sie müssen nicht besonders fit sein oder WT-ChiKung bereits längere Zeit trainieren, um den positiven Nutzen zu spüren, der sich daraus ergibt. Sie werden direkt bei der ersten Übungsstunde die Auswirkungen des Trainings auf Ihren Körper wahrnehmen. Wir arbeiten mit unterschiedlichen Übungselementen, die ineinander übergreifen und sich in ihrer Wirkung ergänzen und verstärken. A) Das Formentraining Im Unterricht wird der Basisform des WT-ChiKung nach genauer Anleitung gemeinsam durchführt. Durch die langsamen und fließenden Bewegungen werden Muskeln und Bänder gedehnt und gekräftigt. Die Bewegungen sind auf den physikalischen Aufbau der Knochen und Gelenke exakt abgestimmt und decken so den ursprünglich möglichen Bewegungsumfang der Gelenke ab –der Körper wird einmal komplett durchbewegt. Sie spüren bereits bei der erstmaligen Ausführung, wie Ihr Körper sich durch das „Tun“ verändert und wie Sie sich danach belebter fühlen. |
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Ist der Ablauf der Form einmal erlernt, kann sie in 15-20 Minuten durchlaufen und so als tägliches Ausgleichtraining für den Körper eingesetzt werden. Noch ein kurzes Wort zur Unterscheidung unseres WT-ChiKung zu den traditionellen Yoga, Qi Gong und Tai Chi Formen. Die traditionellen Richtungen beruhen auf überlieferten Formen und Ideen. |
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Die mehrstufigen Dehnungsübungen sorgen für die Entkrampfung der Muskeln und allmähliche Auflösung der Bindegewebs-Verklebungen. Die Gewebe kommen so wieder zu ihren normalen Längenverhältnissen. Das senkt den Gelenkverschleiß und sorgt dafür, dass die individuellen (schädigenden) Bewegungsmuster verändert werden und die erreichte Beweglichkeit und Schmerzlinderung mittel- und längerfristig gehalten werden können. Gezielt werden die Funktion, Stabilität und Beweglichkeit einzelner Gelenke oder Körperbereiche gefördert, wie zum Beispiel Schultergürtel, Halswirbelsäule, unterer Rücken und Ischiasbereich, Hüftgelenke, Kniegelenke u.s.w. Die einzelnen Übungen werden alleine oder mit Partner ausgeführt. Je nach den Bewegungsfähigkeiten des einzelnen Teilnehmers gibt es unterschiedliche Schwierigkeitsstufen der Ausführung. Der Effekt der Engpassdehnungen wird im „vorher- nachher“ Vergleich direkt spürbar.
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C) Das Ansteuerungstraining Mangelnde Übung führt zu Schwierigkeiten in der Koordination und der Umsetzung von Bewegungen. Im Alltag und Sport kommt es zu Ungeschicktheiten, Verletzungen und Unfällen. Jeder erinnert sich daran, wie es ist, neue Bewegungen zu lernen, denkt man zum Beispiel an das Fahrrad- oder Autofahren. Zu Beginn ist man unbeholfen und ungenau - man muss sich sehr konzentrieren. Nach und nach bekommt man mehr Übung und Routine. Irgendwann laufen die vielen Einzel-Bewegungen automatisch und flüssig ab: vom Gas gehen, Kupplung treten, Gang einlegen, lenken und dazu noch auf den restlichen Verkehr achten. All das wird mit Leichtigkeit und gleichzeitig erledigt. Übertragen auf den Körper und Bewegen heißt das: Haltungen und Bewegungsabläufe werden zu Beginn bewusst wahrgenommen und eingeübt. Ist die Wirbelsäule ist gut ausgerichtet? Können Gleichgewicht und Schwerpunkt gehalten werden? Arbeiten die Muskeln, die für die Bewegung tatsächlich gebraucht werden? Die Schulung der richtigen Einzelschritte einer Bewegung führt zur harmonischen und fließenden Durchführung - früher oder später gehen die neuen Bewegungsgewohnheiten in „Fleisch und Blut“ über.
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Mit dem Ansteuerungstraining lernt der Muskel seine ursprünglichen Bewegungs- und Reaktionsmöglichkeiten wieder neu kennen. Das Nervensystem wird aktiviert und rechte und linke Gehirnhälfte besser miteinander verbunden. (linke Seite = rationale Fähigkeiten, rechte Seite = intuitive Fähigkeiten). Erst wenn beide Gehirnhälften aktiviert werden, schöpfen wir unsere Denk- und Verknüpfungsfähigkeiten wirklich aus. Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit verbessern sich sozusagen “nebenbei”. Übrigens: Selbst ältere Nervenzellen können durch Bewegung angeregt werden, dichtere Netzwerke zu bilden. Eine neue Art des Gehirn-Jogging für die Senioren: Gehirn und Körper werden gleichzeitig trainiert. Bewegung hilft dem Gehirn auf die Sprünge! |
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| Text: Jutta Koch | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||